Analytik von Pyrrolizidinalkaloiden und deren N-Oxiden

FSMI 2013

Vortrag von A. Meyer, 18.02.2013

Annette Meyer, Talke Marschall, Simone Staiger
Eurofins WEJ Contaminants, Neuländer Kamp 1, 21079 Hamburg

Pyrrolizidinalkaloide z.B. aus dem Jakobskreuzkraut stellen aufgrund der leberschädigenden Wirkung ihrer Metabolite ein Gesundheitsrisiko für den Verbraucher dar. Das BfR fordert aufgrund des genotoxischen und karzinogenen Potentials eine Tageszufuhr von 7 ng pro kg Körpergewicht bei chronischer Exposition nicht zu überschreiten[1].
Die Exposition erfolgt meist durch Honig, aber auch durch neuartige Lebensmittelzutaten wie Echium- und Borretschöl[2]. Deshalb wurde ein Verfahren zum simultanen Nachweis von 16 Pyrrolizidinalkaloiden und korrespondierenden N-Oxiden in Honig und Borretschöl entwickelt und validiert. Es wurden zwei verschiedene Aufarbeitungsmethoden (verdünnen und Festphasenextraktion) als Probenvorbereitung für die LC-MS/MS getestet. Die Bestimmung erfolgte innerhalb eines chromatographischen Laufs von nur 15 min und erzielte Bestimmungsgrenzen um 1 µg kg-1.

Das Poster finden sie hier!

Literatur

[1] http://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zu-pyrrolizidinalkaloiden-in-lebensmitteln.pdf (abgerufen am 6.11.2012)
[2] http://www.bfr.bund.de/cm/343/raffiniertes_echium_oel.pdf (abgerufen am 6.11.2012)