LEBENSMITTEL VERSTEHEN

competence in food - from farm to function

Seit 2011 bündelt die Universität Hamburg ihre Aktivitäten im Bereich der Lebensmittelwissenschaften in der HAMBURG SCHOOL OF FOOD SCIENCE (HSFS).

Nach dem Prinzip "from farm to fork“ (vom Bauernhof bis auf den Teller) entwickelt die HSFS Strategien und wissenschaftliche Standards zur Sicherstellung der Authentizität von Lebensmitteln und der Verbesserung der globalen Lebensmittelsicherheit.

Auswirkungen der Ernährung auf die Ätiologie von Krankheiten ("from fork to function") sind schon lange bekannt. Strategien zum Metabolic Profiling und zur gerichteten Erfassung ernährungsrelevanter Parameter mittels hochauflösender spektrometrischer Verfahren stehen dabei im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der HSFS.

Biosynthesewege liefern die Basis für biotechnologische Anwendungen und interessante Strategien für die Entwicklung neuartiger Hemmstoffe. Der Schwerpunkt an der HSFS liegt seit vielen Jahren in der Vitamin B2- und der Mevalonat-unabhängigen Isoprenoid-Biosynthese aus verschiedenen Organismen.

food & health academy

Neben den Auf­ga­ben in uni­ver­si­tä­rer Aus­bil­dung und For­schung und dem Auf­bau eines na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Netz­werks wird die HSFS Öf­f­ent­lich­keits­ar­beit im Span­nungs­feld Le­bens­mit­tel – Er­näh­rung – Ge­sund­heit leis­ten. Er­näh­rungs­re­le­van­te The­men werden von anerkannten Experten eingehend aufbereitet und im Rahmen von öf­f­ent­li­chen Vor­trä­ge verständlich präsentiert, wobei insbesondere auch auf eine kontroverse Betrachtung der Themen Wert gelegt wird. 

Das Programm für das Wintersemester 2014-15 finden Sie unter diesem Link.

strategy board

Beratend steht der HSFS ein Beirat mit hochrangigen Persönlichkeiten aus allen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden zur Seite, darunter GDCh-Vorstandsmitglied Prof. Dr. François Diederich, ETH Zürich sowie Prof. Dr. Ro­bert Huber (Mün­chen), No­bel­preis­trä­ger für Che­mie 1988.

HSFS global

Die HSFS hat sich den wissenschaftlichen Austausch und die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit auf die Fahnen geschrieben. Davon verspricht sie sich die Erweiterung des wissenschaftlichen Horizonts und eine ganzheitliche Bearbeitung von globalen Fragestellungen entlang der gesamten Produktions- und Vertriebskette.

 

Ausgewählte Publikationen der HSFS

  1. DNA-based Differentiation of the Ecuadorian Cocoa Types CCN-51 and Arriba Based on Sequence Differences in the Chloroplast Genome.
    L. Herrmann, I. Haase, M. Blauhut, N. Barz and M. Fischer
    J Agric Food Chem. 2014 Nov 18.
  2. A liquid chromatography-tandem mass spectrometry-based method for the simultaneous determination of hydroxy sterols and bile acids
    C. John, P. Werner, A. Worthmann, K. Wegner, K. Tödter, L. Scheja, S. Rohn, J. Heeren and M. Fischer
    Journal of Chromatography A, 1371 (2014) 184–195 (2014)
  3. just in time-Selection: A rapid semi-automated SELEX of DNA aptamers using magnetic separation and BEAMing
    T. Hünniger, H. Wessels, C. Fischer, A. Paschke-Kratzin and M. Fischer
    Analytical Chemistry 86(21):10940 (2014)
  4. Deorphaning Pyrrolopyrazines as Potent Multi-Target Antimalarial Agents
    D. Reker, M. Seet, M. Pillong, C. P. Koch, P. Schneider, M. C. Witschel, M. Rottmann, C. Freymond, R. Brun, B. Schweizer, B. Illarionov, A. Bacher, M. Fischer, F. Diederich and G. Schneider
    Angewandte Chemie, International Edition 53, 7079-7084 (2014)
  5. Enzymes from the Haloacid Dehalogenase (HAD) Superfamily Catalyse the Elusive Dephosphorylation Step of Riboflavin Biosynthesis
    I. Haase, S. Sarge, B. A. Illarionov, D. Laudert, H.-P. Hohmann, A. Bacher and M. Fischer
    ChemBioChem 14, 2272-2275 (2013)
  6. Loop-mediated isothermal Amplification (LAMP) based Method for rapid Mushroom Species Identification
    F. Vaagt, I. Haase and M. Fischer
    Journal of Agricultural and Food Chemistry 61, 1833-1840 (2013)

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